3 Schichten halten warm
Das HESTRA GLOVE SYSTEM beruht auf den gleichen Prinzipien, die man beim Tragen von Funktionskleidung anwendet. Man trägt mehrere Handschuhe übereinander. So kann man einfach und bequem Belüftung und Temperatur regulieren.
1) Direkt auf der Haut trägt man einen Liner, der Feuchtigkeit absorbiert und eine wärmende Luftschicht um die Haut bildet. Ein dünner Finger- handschuh unter dem Basishandschuh steigert die Wärmeleistung mit etwa 20 Prozent.
2) Der Basishandschuh ist am wichtigsten. Er isoliert und schützt vor Wind und Nässe. Auf der Skipiste und bei anderen Aktivitäten lässt er sich gut mit einem Liner und einem Überziehhandschuh kombinieren.
3) Ist es richtig kalt, bildet der Überziehhandschuh die äußerste Schicht. So wird eine weitere Luftschicht erzeugt, die warm hält. Mit einem Liner und einem Überziehhandschuh fällt ist die Isolierung im Vergleich zum Basishandschuh um 50 Prozent höher aus.
Kombinationsmöglichkeiten
Die Anzahl der Kombinationsmöglichkeiten mit Handschuhen von Hestra ist groß – je nach Bedürfnis, Aktivität und Witterung. Baut man ein Zelt auf, trägt man am besten ein Paar Liners. Befindet man sich aber auf einer Bergtour, steigt die Körpertemperatur. Doch durch den kräftigen Wind kühlt man schnell aus. Hier empfiehlt sich ein winddichter Handschuh mit hoher Atmungsaktivität. Macht man eine Pause sollte man aufpassen, dass die Hände nicht auskühlen. Am besten, man zieht einen Überziehhandschuh über Basishandschuh und Liner. Dann sind die Hände gut geschützt.
Herz & Hände
Das Schalenprinzip hat auch einen Sicherheitsaspekt. Kühlt man aus, werden nicht zuerst die Hände mit lebenswichtiger Energie versorgt, sondern wichtige innere Organe wie das Herz. Somit kann ein Überziehhandschuh lebenswichtig sein – am besten ein Fausthandschuhmodell, das zusammengerollt werden kann und im Rucksack immer ganz oben liegen sollte.