Daniel Tynell

Professioneller Langläufer und dreifacher Sieger des Vasalaufs. War auch bei anderen internationalen Langlaufrennen schon ganz vorne mit dabei.

JAHRGANG

1976

WOHNORT

Borlänge, Schweden

BESTER HANDSCHUHTIPP

„Bei der Handschuhwahl sollte man darauf achten, dass sie zum eigenen Händetyp passen. Jemand, der eher kalte Hände hat, braucht ein anderes Modell als jemand, dessen Hände warm sind. Dann kommt es natürlich auch darauf an, wie schnell man unterwegs ist. Kommt die Durchblutung ordentlich in Gang, reicht ein dünner Handschuh.“

„Die Hände müssen lange halten“

Für die Elite des Vasalaufs beginnt der eigentliche Wettkampf erst nach rund drei Stunden auf der Höhe von Oxberg. Dort reißt das Feld der Langläufer auseinander. „Hier liegt eine taktisch entscheidende Passage, ab der man für den Rest des Laufs hoch konzentriert sein muss. Alles muss stimmen, damit man als Erster das Ziel erreicht“, sagt Daniel Tynell, der den Vasalauf bereits schon drei Mal gewonnen hat. „Die Ausrüstung ist ein wichtiger Faktor, die muss perfekt sein“, berichtet er. Auch Kleinigkeiten können große Irritationen verursachen und die Konzentration so stark beeinflussen, dass man auf der Strecke falsche Entscheidungen trifft.

Wie eine zweite Haut

„Ein Handschuh ist dann am besten, wenn ich gar nicht an ihn denke. Man sollte ihn so gut wie gar nicht wahrnehmen. Dann kann ich meine Gedanken ganz auf den Wettkampf konzentrieren“, weiß Daniel Tynell. Als Profi-Sportler ist er im Sommer und Herbst mit intensivem Training und in der Wintersaison mit Wettkämpfen beschäftigt. „Es lässt sich kaum vermeiden, dass man auch mal Druckstellen und Blasen an den Händen bekommt. Das muss man aushalten können. Aber man sollte natürlich versuchen, Störfaktoren so gut es geht auszuschalten.

Wenn es um die Auswahl der eigenen Handschuhe geht, sollte man sehr sorgfältig vorgehen, was Material, Passform und Details betrifft. Jede Hand ist anders. Ich habe eher warme Hände und möchte gerne eng sitzende Modelle haben, die sich wie eine zweite Haut anfühlen.“

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