Stéphane Schaffter
Alpinist und staatlich geprüfter Bergführer. Hat zahlreiche Erstbegehungen in den Alpen und im Himalaya gemacht.
JAHRGANG
1953
WOHNORT
Veyrier bei Genf, Schweiz
BESTER HANDSCHUHTIPP
”Der Handschuh darf die Finger keine Energie kosten, sondern muss gute Beweglichkeit garantieren. Er sollte auch bei feinmotorischen Manövern noch gut funktionieren und außerdem strapazierfähig sein.”
„Die richtige Balance finden”
Der Schweizer Bergführer Stéphane Schaffter hat eine große Leidenschaft: Neue Wege zu finden. Er begann seine Kletterkarriere als 16-Jähriger mit der Bezwingung des legendären Bonattipfeilers in Chamonix. Seitdem hat er zahlreiche Erstbegehungen in den Alpen und im Himalaya absolviert.
Bei seinem letzten Abenteuer war er in Gesellschaft seiner beiden Freunde Little Karim Balti und Apa Sherpa, zwei der qualifiziertesten Sherpas des Himalayas. Im vergangenen Winter gelang dem Trio die Erstbesteigung des Mt Antoine LeCoultre an der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Die Lust an neuen Wegen passt gut zu Hestra. Wir sind permanent darum bemüht, unsere Handschuhe weiterzuentwickeln und zu verbessern.
Das geschieht in enger Zusammenarbeit mit professionellen Sportlern. Stéphane lernten wir in den 90er Jahren kennen. Bei der Entwicklung unserer neuen Mountaineering-Kollektion war es deshalb selbstverständlich für uns, dass wir ihn mit einbezogen. Nach einer langen Entwicklungs- und Testphase wurden die Handschuhe dann auf der Expedition zum Mt Antoine LeCoultre einem echten Härtetest unterzogen.
Nach seiner Rückkehr war Stéphane sehr zufrieden: „Als ich mit dem Hestra-Designteam die neue Kollektion entwickelte, hatten wir drei Ziele”, berichtet er. „Wir wollten Griff und Gefühl an der Handinnenfläche im Vergleich zu anderen Handschuhen verbessern und eine ausgewogene Balance zwischen hochfunktionellem und warmem Material finden. Gute Beweglichkeit war uns auch sehr wichtig – damit so wenig Energie wie möglich verloren geht. Im Basislager und auf dem Berg wusste ich, dass wir alle unsere Ziele erreicht hatten.“